Samstag, März 31, 2007

Das neue Profil unsrer Gesundheit

Wir haben über die letzten 3 Monate die neue Umfrage über unsere Gemeinde gestartet. Mit NGE haben wir da einen guten Prozess, der uns hilft, besser unseren aktuellen Stand zu sehen. Letztes Jahr war ja schon recht positiv, von daher hatte ich etwas Angst, ob wir absacken.




Die Ergebnisse sind überraschend gut. Wir sind in den meisten Bereichen gewachsen. Vor allem auf unserem Minimumfaktor „bedürfnisorientiere Evangelisation“ haben wir zugelegt. Das zeigt, dass wir da einiges investiert haben und weiter gekommen sind. Unsere stärksten Stärken sind immer noch Beziehungen und Kleingruppen. Das ist gut so und überrascht uns nicht.

Dieses Mal haben wir auch eine Detailauswertung bekommen. Die Fragen wurden einzeln ausgewertet und so konnten wir besser sehen, was denn die Trends sind. Die positivsten Veränderung haben mit unsrer Struktur zu tun: Leute fühlen sich in ihren Gaben unterstützt, wir haben Verantwortung delegiert und ich bin weniger überarbeitet. Das lag wohl daran, dass wir Leute für genau diese Bereiche angestellt haben und somit das Wachstum dort unterstützt haben.

Die negativen Trends sind in der Kinderarbeit und dem Verhältnis zu kirchendistanzierten Leuten. Das mit Kindern überrascht mich auch nicht und zeigt, dass Kinderarbeit einfach passiert und wir noch zu wenig Unterstützung dort haben. Das Verhältnis zu Kirchendistanzierten ist etwas überraschend. Da waren wir in der Vergangenheit stark und es kommen auch immer noch viele neue Leute. Aber irgendwie haben da viele Leute scheu, sich reinzuhängen oder bewusst ihre Freunde einzuladen. Aber genau dafür sind ja solche Umfragen: um Dinge zu erkennen und sich dann zu ändern.

Mir macht es immer noch superviel Spass, in der Gemeinde zu sein. Es ist ein guter Ort. Menschen sind ehrlich. Gottes Gegenwart ist oft da. Es passiert viel Veränderung. Wir wachsen und lernen mehr, was wozu wir in der Stadt sind.

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