Freitag, November 09, 2007
die letzte Etappe der Pilgerreise - Woche 6
Der letzte Abschnitt vor dem Ziel ist da:Woche 6.
Mittwoch, Oktober 31, 2007
kurz vor dem Ziel: Pilgerreise Woche 5
Das Material für Woche 5 ist jetzt online. Viel Spass auf dem Weg der Transformation!
Montag, Oktober 29, 2007
die Mittelstrecke - Pilgerreise Woche 3 und 4
Montag, Oktober 08, 2007
nach der ersten Etappe - Pilgerreise Woche 2
Nachdem die erste Woche schon bei vielen etwas ausgelöst hat, steht jetzt die 2. Woche unsrer Transformation zum Übernatürlichen Leben an. Das Thema ist: das Reich Gottes und Gehorsam. Wir sind gespannt auf Kommentare und Veränderung!
Sonntag, September 30, 2007
Unsere Pilgerreise startet - 40 Tage der Transformation
Als Gemeinde machen wir uns auf den Weg einer Pilgerreise im Nachgang zur Konferenz in Speyer. Wir wollen tiefer eintauchen in das Wirken des Heiligen Geistes, Abhängigkeit von Gott, Risiko und praktischem Glauben. Neben Predigten und Hauskreisen gibt es Material für die tägliche Stille Zeit: eine kleine Einführung und ein paar Fragen. Hier sind die Infos von Woche 1 und wir sind gespannt, wie wir auf dieser Reise verändert werden.
Freitag, September 21, 2007
neues Weinblatt online: September 2007
Weinblatt September 2007 - Infos zu Gemeinschaften, Coaching und der Konferenz in Speyer.
Montag, Juli 23, 2007
Gemeinschaften: kreative missionale Gemeinschaften
Form folgt Funktion – ist ein Spruch aus der Welt von Design und Architektur. Diese Erkenntnis sagt, dass gute Gestaltung zuerst nach der Funktion von etwas fragen muss, bevor man daran geht, die Form dafür festzulegen. Wir übertragen diese Erkenntnis auf unsere Gemeinde und haben uns daher gefragt: was ist unsere Funktion? Wozu ist unsere Gemeinde da?
Vor einigen Jahren haben wir formuliert, dass die Vineyard Heidelberg mit dem Ziel existiert: die Liebe Jesu in Heidelberg bekannt zu machen. Wir sind da, um Gottes Liebe in die Straßen und Wohnungen von Heidelberg zu tragen. Nicht nur, um Menschen bei uns zu sammeln, sondern aus dem Gemeindehaus raus zu gehen und dort die Liebe Jesu zu verkörpern. Wir sind zum Gehen berufen: geht in die Welt. Wenn das die Funktion ist, wie kann dann eine geeignete Form aussehen?
Bisher ist unsere Gemeinde organisiert wie die meisten Gemeinden: Gottesdienst und Hauskreise plus ein paar Arbeitsgruppen. Das Zentrum ist der Gottesdienst, weil dort alle zusammenkommen (obwohl wir lieber die Hauskreise als Zentrum hätten). Das führt dazu, dass man Leute zum Gottesdienst einlädt, dort mehr und mehr Leute kommen und es immer mehr zu einer Veranstaltung wird, die gut sein muss, um Leute anzusprechen. Außerdem merken wir über die letzten Monate, dass wir manchmal den Überblick verlieren. Wir können Neue nicht mehr so gut wahrnehmen und willkommen heißen. Wir erreichen auch nicht mehr alle wenn wir eine Aktion planen oder gemeinsam was angehen wollen.

Bei unsrer Suche nach Alternativen sind wir auf eine Idee aus England gestoßen: Gemeinschaften (dort Cluster genannt). Wir formen Gemeinschaften mit 30-70 Leuten in der Gemeinde, die eine Struktur zwischen Hauskreisen und Gottesdienst sind. Sie organisieren sich um eine Mission (einen besonderen Auftrag), feiern Gottesdienste zusammen, schaffen ihre eigene Identität und sind Teil der großen Gemeinde. Was passiert damit?
Die Gemeinde ist beziehungsorientiert
Durch die Gemeinschaften bleibt die Größe überschaubar. Innerhalb einer Gruppe kennen sich die Mitglieder gut und teilen ihr mehr Leben ein Stück mehr als in einer programmlastigen Gemeinde. Dadurch bleibt der Schwerpunkt auf Beziehungen. Menschen werden auch besser wahrgenommen und integriert.
Die Gemeinde ist missionsorientiert
Jede Gemeinschaft wächst um eine Mission. Sie hat ihren eigenen Auftrag, Schwerpunkt und Zielgruppe. Niemand in der Gemeinde wird einer Gruppe zugeteilt, sondern Menschen treffen sich rund um eine Mission. Wir sind auf der Suche nach Leuten, die ein Anliegen für eine bestimmte Sache haben. Dann wollen wir das wahrnehmen, stärken und unterstützen. Unsere erste Gemeinschaft trifft sich rund um die Idee von emerging church. Das ist wirklich der Punkt, wo die Funktion der Gemeinde verkörpert wird.
Die Gemeinde ist kreativorientiert
Durch die kleinere Gruppe, besteht mehr Raum für einzelne, ihre Gabe einzubringen. Wir schaffen damit Freiraum für Kreativität und Gaben. Da man in der Gruppe auch stärkere Beziehungen hat, ist das professionelle Niveau weniger wichtig als die Echtheit mit der man seinen Glaubenszugang zum Ausdruck bringt. Es ist eher möglich, was Paulus schreibt: wenn ihr zusammen kommt, bringe jeder etwas beizutragen (1. Kor 14, 26)
Die Gemeinde bleibt kleiner und wächst
Damit ergibt sich auch, dass wir Raum für Wachstum schaffen, ohne in eine Programm-Gemeinde abzurutschen. Wir schaffen Raum für Vielfalt und gleichzeitig wachsen wir in Einheit. Wir werden größer und kleiner gleichzeitig.
Wir funktioniert eine Gemeinschaft?
Ergibt sich die Frage, wie das konkret aussieht. Die Antwort: wir wissen es nicht. Wir sind am experimentieren, lernen, beobachten. Unser Plan bisher sieht so aus, dass im Endstadium die Gemeinschaften an drei Wochen im Monat ihren eigenen Gottesdienst feiern. Sie sind frei, das an beliebigem Ort, zu beliebiger Zeit und mit beliebiger Form zu tun. Ein Mal im Monat kommen dann alle Gemeinschaften zusammen und wir feiern einen großen Gottesdienst. Außerdem feiern wir die Festtage im Jahr auch zusammen: Weihnachten, Ostern, Pfingsten etc.
Die Gemeinschaft hat ihre eigene Leitung und ist für die Richtung innerhalb der Gemeinschaft selbst verantwortlich. Der Draht zur Gemeindeleitung erfolgt über Beziehungen und Verbindlichkeit.
Wie geht es weiter?
Langsam. Wir sind momentan in einer Übergangsphase. Die Idee gefällt uns und wir haben eine erste Gruppe, die als Gemeinschaft loslegt. Wir wissen nicht, was alles mit kommt und daher haben wir für vineyardkontakt eine Übergangsphase von 6 Monaten vereinbart (als Initiative). Im Januar schauen wir dann wo wir stehen.
Die normale Gemeinde bleibt weiter bestehen und wir schauen, ob wir weitere Gemeinschaften formen können. Vielleicht gibt es irgendwann eine HipHop-Gruppe, vielleicht eine für Ausländer. Wir sind offen, überstürzen aber nichts. Wichtig ist, dass Gott Bestätigung gibt und wir die richtigen Personen finden, die eine Gemeinschaft leiten können. Wir befinden uns also auf dem Weg. Vieles ist offen. Klar ist nur, dass wir die Form aus der Funktion ableiten wollen.
Weiter Links:
Artikel zu Clustern
Ideen, wie man ein Dorf baut (und Illustrationen 1 | 2)
Vineyardkontakt, Intro und Gedanken zur Mission
Unsere Vision
Unsere Träume
Vor einigen Jahren haben wir formuliert, dass die Vineyard Heidelberg mit dem Ziel existiert: die Liebe Jesu in Heidelberg bekannt zu machen. Wir sind da, um Gottes Liebe in die Straßen und Wohnungen von Heidelberg zu tragen. Nicht nur, um Menschen bei uns zu sammeln, sondern aus dem Gemeindehaus raus zu gehen und dort die Liebe Jesu zu verkörpern. Wir sind zum Gehen berufen: geht in die Welt. Wenn das die Funktion ist, wie kann dann eine geeignete Form aussehen?
Bisher ist unsere Gemeinde organisiert wie die meisten Gemeinden: Gottesdienst und Hauskreise plus ein paar Arbeitsgruppen. Das Zentrum ist der Gottesdienst, weil dort alle zusammenkommen (obwohl wir lieber die Hauskreise als Zentrum hätten). Das führt dazu, dass man Leute zum Gottesdienst einlädt, dort mehr und mehr Leute kommen und es immer mehr zu einer Veranstaltung wird, die gut sein muss, um Leute anzusprechen. Außerdem merken wir über die letzten Monate, dass wir manchmal den Überblick verlieren. Wir können Neue nicht mehr so gut wahrnehmen und willkommen heißen. Wir erreichen auch nicht mehr alle wenn wir eine Aktion planen oder gemeinsam was angehen wollen.

Bei unsrer Suche nach Alternativen sind wir auf eine Idee aus England gestoßen: Gemeinschaften (dort Cluster genannt). Wir formen Gemeinschaften mit 30-70 Leuten in der Gemeinde, die eine Struktur zwischen Hauskreisen und Gottesdienst sind. Sie organisieren sich um eine Mission (einen besonderen Auftrag), feiern Gottesdienste zusammen, schaffen ihre eigene Identität und sind Teil der großen Gemeinde. Was passiert damit?
Die Gemeinde ist beziehungsorientiert
Durch die Gemeinschaften bleibt die Größe überschaubar. Innerhalb einer Gruppe kennen sich die Mitglieder gut und teilen ihr mehr Leben ein Stück mehr als in einer programmlastigen Gemeinde. Dadurch bleibt der Schwerpunkt auf Beziehungen. Menschen werden auch besser wahrgenommen und integriert.
Die Gemeinde ist missionsorientiert
Jede Gemeinschaft wächst um eine Mission. Sie hat ihren eigenen Auftrag, Schwerpunkt und Zielgruppe. Niemand in der Gemeinde wird einer Gruppe zugeteilt, sondern Menschen treffen sich rund um eine Mission. Wir sind auf der Suche nach Leuten, die ein Anliegen für eine bestimmte Sache haben. Dann wollen wir das wahrnehmen, stärken und unterstützen. Unsere erste Gemeinschaft trifft sich rund um die Idee von emerging church. Das ist wirklich der Punkt, wo die Funktion der Gemeinde verkörpert wird.
Die Gemeinde ist kreativorientiert
Durch die kleinere Gruppe, besteht mehr Raum für einzelne, ihre Gabe einzubringen. Wir schaffen damit Freiraum für Kreativität und Gaben. Da man in der Gruppe auch stärkere Beziehungen hat, ist das professionelle Niveau weniger wichtig als die Echtheit mit der man seinen Glaubenszugang zum Ausdruck bringt. Es ist eher möglich, was Paulus schreibt: wenn ihr zusammen kommt, bringe jeder etwas beizutragen (1. Kor 14, 26)
Die Gemeinde bleibt kleiner und wächst
Damit ergibt sich auch, dass wir Raum für Wachstum schaffen, ohne in eine Programm-Gemeinde abzurutschen. Wir schaffen Raum für Vielfalt und gleichzeitig wachsen wir in Einheit. Wir werden größer und kleiner gleichzeitig.
Wir funktioniert eine Gemeinschaft?
Ergibt sich die Frage, wie das konkret aussieht. Die Antwort: wir wissen es nicht. Wir sind am experimentieren, lernen, beobachten. Unser Plan bisher sieht so aus, dass im Endstadium die Gemeinschaften an drei Wochen im Monat ihren eigenen Gottesdienst feiern. Sie sind frei, das an beliebigem Ort, zu beliebiger Zeit und mit beliebiger Form zu tun. Ein Mal im Monat kommen dann alle Gemeinschaften zusammen und wir feiern einen großen Gottesdienst. Außerdem feiern wir die Festtage im Jahr auch zusammen: Weihnachten, Ostern, Pfingsten etc.
Die Gemeinschaft hat ihre eigene Leitung und ist für die Richtung innerhalb der Gemeinschaft selbst verantwortlich. Der Draht zur Gemeindeleitung erfolgt über Beziehungen und Verbindlichkeit.
Wie geht es weiter?
Langsam. Wir sind momentan in einer Übergangsphase. Die Idee gefällt uns und wir haben eine erste Gruppe, die als Gemeinschaft loslegt. Wir wissen nicht, was alles mit kommt und daher haben wir für vineyardkontakt eine Übergangsphase von 6 Monaten vereinbart (als Initiative). Im Januar schauen wir dann wo wir stehen.
Die normale Gemeinde bleibt weiter bestehen und wir schauen, ob wir weitere Gemeinschaften formen können. Vielleicht gibt es irgendwann eine HipHop-Gruppe, vielleicht eine für Ausländer. Wir sind offen, überstürzen aber nichts. Wichtig ist, dass Gott Bestätigung gibt und wir die richtigen Personen finden, die eine Gemeinschaft leiten können. Wir befinden uns also auf dem Weg. Vieles ist offen. Klar ist nur, dass wir die Form aus der Funktion ableiten wollen.
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Ideen, wie man ein Dorf baut (und Illustrationen 1 | 2)
Vineyardkontakt, Intro und Gedanken zur Mission
Unsere Vision
Unsere Träume
Wir haben einen Raum!
Über die letzten Monate haben wir in Heidelberg nach einem Raum gesucht. Das war nicht leicht. Heidelberg ist klein, verbucht und teuer. Wir waren an einigen Räumen dran, sind aber nicht zum Zug gekommen. Manchmal hat es auch nur halb gepasst, andere Male wollten sie keine Gemeinde drin haben und immer war es eigentlich zu teuer.
Jetzt hatten wir vor ein paar Wochen die Idee, die Gemeinde Christi zu fragen, ob wir weiter in den Räumen bleiben können, in denen wir im Moment sind. Es gibt ein paar Faktoren, die uns stören, aber vielleicht können wir die ja ändern. Und: tataaa! Es hat geklappt! Wir können weiter in der Steubenstraße 17 sein und einige unsrer Vorstellungen dort umsetzen.
Letzten Sonntag haben wir dazu eine Traumstunde veranstaltet: alle zusammen träumen davon, wie sie die Räume in einen traumhaften Zustand bringen können. Es war sehr inspirierend und viele gute Ideen kamen. Jetzt sind wir daran, die Ideen zu sortieren und das umzusetzen, was uns am besten hilft. Nicht sehr leicht, wenn man die Träume-Box mal geöffnet hat. Aber es ist eine spannende Zeit, in der sich viel für die Gemeinde bewegt.
Jetzt hatten wir vor ein paar Wochen die Idee, die Gemeinde Christi zu fragen, ob wir weiter in den Räumen bleiben können, in denen wir im Moment sind. Es gibt ein paar Faktoren, die uns stören, aber vielleicht können wir die ja ändern. Und: tataaa! Es hat geklappt! Wir können weiter in der Steubenstraße 17 sein und einige unsrer Vorstellungen dort umsetzen.
Letzten Sonntag haben wir dazu eine Traumstunde veranstaltet: alle zusammen träumen davon, wie sie die Räume in einen traumhaften Zustand bringen können. Es war sehr inspirierend und viele gute Ideen kamen. Jetzt sind wir daran, die Ideen zu sortieren und das umzusetzen, was uns am besten hilft. Nicht sehr leicht, wenn man die Träume-Box mal geöffnet hat. Aber es ist eine spannende Zeit, in der sich viel für die Gemeinde bewegt.
Montag, Juli 02, 2007
neues Seiten: Weinblatt July 2007
Heute haben wir zum ersten Mal eine Gemeindestunde, wo wir einen Überblick über die aktuelle Situation geben und über die Zukunft reden. Passend dazu gibt es mal wieder ein neues Weinblatt!
Dienstag, April 17, 2007
Neues Projekt: VineyardKontakt
Kontakt, das ist keine Singlebörse und auch kein Kaffeeklatsch, sondern unser neues Gottesdienstprojekt. Es geht darum, in sich wandelnden Zeiten neue Formen von Gemeinschaft, Gotteserfahrung und Gemeindegestaltung zu erforschen und entdecken. Angeregt wurde das Ganze durch unsere eigenen Erfahrungen in verschiedenen Gemeindekontexten und die Diskussion/Bewegung, die oft unter dem Schlagwort emerging church firmiert.
Eine Fülle verschiedener Fragen und Themen spielen dabei eine Rolle: Viele erleben Beziehungen und soziale Zusammenhänge als immer schnellebiger und flüchtiger. Wir wollen als Christen diesem Phänomen intensive Formen von Gemeinschaft entgegensetzen, und zwar nicht nur im kirchlichen Kontext. Neben dem Gemeinschaftsaspekt, der uns wichtig ist, ging es in den bisherigen Gesprächen auch viel um Form und Gestaltung von Gemeinde und Gottesdienst. "Klassische" freikirchliche Liturgieformen bieten oft wenig Raum zur Partizipation. Wir wollen bei Kontakt offen sein für neue oder auch traditionelle Formen. Einbeziehung verschiedener Sinne, Verwendung von Symbolen, Ritualen, liturgischen Gebeten, freien Formen der Anbetung mit Musik, Poesie, Kunst, Kontemplation.. Wir sind dabei gerade erst am Anfang der praktischen Phase und es gilt ganz klar: Learning by doing.
Im Moment fährt Kontakt auf zwei Gleisen: Zum einen treffen wir uns alle paar Wochen im Café -- hier geht es ums theologische Gespräch. Dabei soll es neben den genannten Themen um verschiedene Anliegen gehen, zum Beispiel unser ganz alltägliches Leben als Christen. Wir wollen unser Christsein auf natürliche Art leben und sichtbar werden lassen, sei es an der Uni, im Job oder auf evangelistischen events. Wenn wir Leute an uns ranlassen und unser Leben im Alltag mit ihnen teilen, können sie in Kontakt mit uns und mit unserem Gott kommen. Dieser Herausforderung wollen wir uns stellen. Auch soziales und politisches Engagement sehen wir als wichtigen Auftrag und wollen darüber nachdenken, wie wir hier aktiv werden können.
Neben dem eher theoretischen Teil haben wir begonnen, uns zu treffen, um die Art von Gemeinschaft, die uns vorschwebt, wachsen zu lassen und in den verschiedenen Bereichen praktische Schritte zu gehen. Diese Brunch/Kaffee/Anbetungstreffen werden auch weiterhin regelmäßig stattfinden. Alle sind herzlich willkommen, reinzuschnuppern!
Eine Fülle verschiedener Fragen und Themen spielen dabei eine Rolle: Viele erleben Beziehungen und soziale Zusammenhänge als immer schnellebiger und flüchtiger. Wir wollen als Christen diesem Phänomen intensive Formen von Gemeinschaft entgegensetzen, und zwar nicht nur im kirchlichen Kontext. Neben dem Gemeinschaftsaspekt, der uns wichtig ist, ging es in den bisherigen Gesprächen auch viel um Form und Gestaltung von Gemeinde und Gottesdienst. "Klassische" freikirchliche Liturgieformen bieten oft wenig Raum zur Partizipation. Wir wollen bei Kontakt offen sein für neue oder auch traditionelle Formen. Einbeziehung verschiedener Sinne, Verwendung von Symbolen, Ritualen, liturgischen Gebeten, freien Formen der Anbetung mit Musik, Poesie, Kunst, Kontemplation.. Wir sind dabei gerade erst am Anfang der praktischen Phase und es gilt ganz klar: Learning by doing.
Im Moment fährt Kontakt auf zwei Gleisen: Zum einen treffen wir uns alle paar Wochen im Café -- hier geht es ums theologische Gespräch. Dabei soll es neben den genannten Themen um verschiedene Anliegen gehen, zum Beispiel unser ganz alltägliches Leben als Christen. Wir wollen unser Christsein auf natürliche Art leben und sichtbar werden lassen, sei es an der Uni, im Job oder auf evangelistischen events. Wenn wir Leute an uns ranlassen und unser Leben im Alltag mit ihnen teilen, können sie in Kontakt mit uns und mit unserem Gott kommen. Dieser Herausforderung wollen wir uns stellen. Auch soziales und politisches Engagement sehen wir als wichtigen Auftrag und wollen darüber nachdenken, wie wir hier aktiv werden können.
Neben dem eher theoretischen Teil haben wir begonnen, uns zu treffen, um die Art von Gemeinschaft, die uns vorschwebt, wachsen zu lassen und in den verschiedenen Bereichen praktische Schritte zu gehen. Diese Brunch/Kaffee/Anbetungstreffen werden auch weiterhin regelmäßig stattfinden. Alle sind herzlich willkommen, reinzuschnuppern!
Sonntag, April 08, 2007
Er ist Auferstanden!!
Jesus ist auferstanden!! Heute morgen sind wir sehr früh (6.30 Uhr) auf die Neckarwiese gegangen, um seine Auferstehung zu feiern. Es war superkalt, aber als die Sonne aufging auch unglaublich schön.Diese Ostern ist das erste Mal, dass wir einen Feiertag wirklich wahrgenommen haben. Es sind viele Leute nicht da gewesen, aber Gottesdienst gestern Abend war sehr gut und auch heute Morgen hatte es was, zusammen zu feiern.
Er ist auferstanden - wahrhaft auferstanden!!
Samstag, März 31, 2007
Das neue Profil unsrer Gesundheit
Wir haben über die letzten 3 Monate die neue Umfrage über unsere Gemeinde gestartet. Mit NGE haben wir da einen guten Prozess, der uns hilft, besser unseren aktuellen Stand zu sehen. Letztes Jahr war ja schon recht positiv, von daher hatte ich etwas Angst, ob wir absacken.

Die Ergebnisse sind überraschend gut. Wir sind in den meisten Bereichen gewachsen. Vor allem auf unserem Minimumfaktor „bedürfnisorientiere Evangelisation“ haben wir zugelegt. Das zeigt, dass wir da einiges investiert haben und weiter gekommen sind. Unsere stärksten Stärken sind immer noch Beziehungen und Kleingruppen. Das ist gut so und überrascht uns nicht.
Dieses Mal haben wir auch eine Detailauswertung bekommen. Die Fragen wurden einzeln ausgewertet und so konnten wir besser sehen, was denn die Trends sind. Die positivsten Veränderung haben mit unsrer Struktur zu tun: Leute fühlen sich in ihren Gaben unterstützt, wir haben Verantwortung delegiert und ich bin weniger überarbeitet. Das lag wohl daran, dass wir Leute für genau diese Bereiche angestellt haben und somit das Wachstum dort unterstützt haben.
Die negativen Trends sind in der Kinderarbeit und dem Verhältnis zu kirchendistanzierten Leuten. Das mit Kindern überrascht mich auch nicht und zeigt, dass Kinderarbeit einfach passiert und wir noch zu wenig Unterstützung dort haben. Das Verhältnis zu Kirchendistanzierten ist etwas überraschend. Da waren wir in der Vergangenheit stark und es kommen auch immer noch viele neue Leute. Aber irgendwie haben da viele Leute scheu, sich reinzuhängen oder bewusst ihre Freunde einzuladen. Aber genau dafür sind ja solche Umfragen: um Dinge zu erkennen und sich dann zu ändern.
Mir macht es immer noch superviel Spass, in der Gemeinde zu sein. Es ist ein guter Ort. Menschen sind ehrlich. Gottes Gegenwart ist oft da. Es passiert viel Veränderung. Wir wachsen und lernen mehr, was wozu wir in der Stadt sind.

Die Ergebnisse sind überraschend gut. Wir sind in den meisten Bereichen gewachsen. Vor allem auf unserem Minimumfaktor „bedürfnisorientiere Evangelisation“ haben wir zugelegt. Das zeigt, dass wir da einiges investiert haben und weiter gekommen sind. Unsere stärksten Stärken sind immer noch Beziehungen und Kleingruppen. Das ist gut so und überrascht uns nicht.
Dieses Mal haben wir auch eine Detailauswertung bekommen. Die Fragen wurden einzeln ausgewertet und so konnten wir besser sehen, was denn die Trends sind. Die positivsten Veränderung haben mit unsrer Struktur zu tun: Leute fühlen sich in ihren Gaben unterstützt, wir haben Verantwortung delegiert und ich bin weniger überarbeitet. Das lag wohl daran, dass wir Leute für genau diese Bereiche angestellt haben und somit das Wachstum dort unterstützt haben.
Die negativen Trends sind in der Kinderarbeit und dem Verhältnis zu kirchendistanzierten Leuten. Das mit Kindern überrascht mich auch nicht und zeigt, dass Kinderarbeit einfach passiert und wir noch zu wenig Unterstützung dort haben. Das Verhältnis zu Kirchendistanzierten ist etwas überraschend. Da waren wir in der Vergangenheit stark und es kommen auch immer noch viele neue Leute. Aber irgendwie haben da viele Leute scheu, sich reinzuhängen oder bewusst ihre Freunde einzuladen. Aber genau dafür sind ja solche Umfragen: um Dinge zu erkennen und sich dann zu ändern.
Mir macht es immer noch superviel Spass, in der Gemeinde zu sein. Es ist ein guter Ort. Menschen sind ehrlich. Gottes Gegenwart ist oft da. Es passiert viel Veränderung. Wir wachsen und lernen mehr, was wozu wir in der Stadt sind.
Sonntag, März 11, 2007
Wo sind wir gerade - in der prägenden Phase
Schon eine Weile nichts mehr geschrieben. Es war viel los im Weinberg. Seit Herbst haben wir eigentlich immer voller Haus im Gottesdienst und unseren Hauskreisen. Wir waren mit allen möglichen Aktivitäten beschäftigt: Leute besser connecten, neue Hauskreise starten, neue Gruppen für Mitarbeit ermöglichen, Seminare anbieten usw. Vor einiger Zeit haben wir uns dann mit Michael Winkler einen Gemeindeberater reingeholt, um uns zu helfen, besser mit der Gemeinde umzugehen. Es gab keine Krise oder so, sondern einfach aktiv an der Verbesserung unsrer Leitung zu arbeiten.
Michael hat uns auf die verschiedenen Phasen von Gemeinde hingewiesen. Wir sind noch in der Pionierphase und kommen jetzt langsam in die prägende Phase. Dort geht es darum, Dinge im Wesen der Gemeinde festzulegen. Was wir jetzt machen, wird das Leben der Gemeinde über die nächsten Jahre prägen. Das ist natürlich eine Herausforderung. Das bedeutet, dass wir die verschiedenen Bereiche durchschauen und schauen, wo wir was ändern oder stärken müssen.
Uns ist dabei aufgefallen, dass wir in Evangelisation noch immer nicht so gut sind. Durch NGE kam raus, dass es unser Minimumfaktor ist und wir haben auch öfter darüber geredet. Aber wir haben keinen Groove in diesem Thema gefunden – nichts, was so wirklich gut klappt. Daher setzen wir da jetzt den Schwerpunkt weiter drauf. Denn wir wollen definitiv eine Gemeinde sein, die die Menschen mit Jesus in Verbindung bringt. Zunächst konzentrieren wir uns weiter auf Servant Evangelism durch Blumen verschenken usw, sowie Partys. Es passiert noch nicht so richtig viel in den Bereichen, aber wir müssen dran bleiben.
Michael hat uns auf die verschiedenen Phasen von Gemeinde hingewiesen. Wir sind noch in der Pionierphase und kommen jetzt langsam in die prägende Phase. Dort geht es darum, Dinge im Wesen der Gemeinde festzulegen. Was wir jetzt machen, wird das Leben der Gemeinde über die nächsten Jahre prägen. Das ist natürlich eine Herausforderung. Das bedeutet, dass wir die verschiedenen Bereiche durchschauen und schauen, wo wir was ändern oder stärken müssen.
Uns ist dabei aufgefallen, dass wir in Evangelisation noch immer nicht so gut sind. Durch NGE kam raus, dass es unser Minimumfaktor ist und wir haben auch öfter darüber geredet. Aber wir haben keinen Groove in diesem Thema gefunden – nichts, was so wirklich gut klappt. Daher setzen wir da jetzt den Schwerpunkt weiter drauf. Denn wir wollen definitiv eine Gemeinde sein, die die Menschen mit Jesus in Verbindung bringt. Zunächst konzentrieren wir uns weiter auf Servant Evangelism durch Blumen verschenken usw, sowie Partys. Es passiert noch nicht so richtig viel in den Bereichen, aber wir müssen dran bleiben.
Mittwoch, Februar 07, 2007
neue Homepage
Wir haben die neue Homepage live geschaltet. Sie ist noch nicht fertig, aber wir mussten einfach mehr Informationen bündeln und zur Verfügung stellen. Daher haben wir uns entschieden, ein neues Design zu entwerfen und die Navigation zu ändern.
Das entspricht auch unsrer Entwicklung als Gemeinde. Wir sind kein Gründungs-Projekt mehr, bei dem eine Seite an Informationen ausreicht. Bisher war alles auf der Internetseite auf einer einzelnen Seite. Mit der Zeit sind dann externe Seiten dazu gekommen, um etwas neue Funktionen zu ermöglichen (z.B. Bilder, Infomails etc). Unsere neue Seite ist mehr wie ein Portal-Einstieg, von dem man mit einem Klick (fast) überall hin kommt. Das ist auch die Phase in der Gemeinde, in der wir uns gerade befinden: mehr Leute, mehr Aktivitäten, mehr Koordination.
Außerdem haben wir festgestellt, dass viele Leute heute über das Internet ihre Informationen bekommen. So kommen manche mit der Vineyard Heidelberg zum ersten Mal über www.vineyard-heidelberg.de in Kontakt. Manche haben Erfahrungen mit Gemeinden und Vineyard, viele aber auch nicht. Gerade wenn wir Aktionen in Heidelberg machen, kommt in den Tagen danach immer einige Anfragen auf die Homepage. Daher wollen wir Informationen besser aufbereiten für Menschen, die zum ersten Mal mit uns in Kontakt treten, oder die uns als Freikirche/Vineyard etc einordnen wollen.
Unser Ansatz war bei dem Design: konstante Iteration. Wie mit der Gemeinde haben wir einen einfachen Prototypen gebaut. Dann haben wir Erfahrungen gesammelt und Feedback bekommen und Dinge angepasst. Jetzt passt immer noch nicht alles, aber genug, um es öffenltich zu machen. Über die nächste Zeit werden wir weiter anpassen, Erfahrungen sammeln, optimieren und strukturieren. Wir Gemeinde eben: alles ist in Bewegung und passt sich an. So sollte es ein. So ist es.
Das entspricht auch unsrer Entwicklung als Gemeinde. Wir sind kein Gründungs-Projekt mehr, bei dem eine Seite an Informationen ausreicht. Bisher war alles auf der Internetseite auf einer einzelnen Seite. Mit der Zeit sind dann externe Seiten dazu gekommen, um etwas neue Funktionen zu ermöglichen (z.B. Bilder, Infomails etc). Unsere neue Seite ist mehr wie ein Portal-Einstieg, von dem man mit einem Klick (fast) überall hin kommt. Das ist auch die Phase in der Gemeinde, in der wir uns gerade befinden: mehr Leute, mehr Aktivitäten, mehr Koordination.
Außerdem haben wir festgestellt, dass viele Leute heute über das Internet ihre Informationen bekommen. So kommen manche mit der Vineyard Heidelberg zum ersten Mal über www.vineyard-heidelberg.de in Kontakt. Manche haben Erfahrungen mit Gemeinden und Vineyard, viele aber auch nicht. Gerade wenn wir Aktionen in Heidelberg machen, kommt in den Tagen danach immer einige Anfragen auf die Homepage. Daher wollen wir Informationen besser aufbereiten für Menschen, die zum ersten Mal mit uns in Kontakt treten, oder die uns als Freikirche/Vineyard etc einordnen wollen.
Unser Ansatz war bei dem Design: konstante Iteration. Wie mit der Gemeinde haben wir einen einfachen Prototypen gebaut. Dann haben wir Erfahrungen gesammelt und Feedback bekommen und Dinge angepasst. Jetzt passt immer noch nicht alles, aber genug, um es öffenltich zu machen. Über die nächste Zeit werden wir weiter anpassen, Erfahrungen sammeln, optimieren und strukturieren. Wir Gemeinde eben: alles ist in Bewegung und passt sich an. So sollte es ein. So ist es.
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