Seit Mai haben wir wöchentlich Gottesdienste. Wir haben uns entschieden, auf Samstag Abend zu gehen - das ist leichter, um Freunde mitzubringen; gibt uns danach Zeit, um anzuhängen; und den Mitarbeitern einen freien Tag am Sonntag. Die ersten 2 Gottesdienste waren super. Wir haben thematisch angefagen, über Risiko und Scheitern zu sprechen, was uns sehr auf dem Herzen liegt. Wir können irgendwie im Glauben nur voran kommen, wenn wir bereit sind, Risiken und Fehler einzugehen. Das ist nicht so ganz deutsch, aber eine gute Herausforderung für uns.
Das erste Mal waren superviele Leute, man hatte Probleme einen Platz zu finden. Die Stimmung war gut und wir haben das Gefühl, an einer neuen Schwelle zu stehen. Es gibt auch ein neues Atmosphäre-Team, das sich darum kümmert, dass es nett ist, wenn man zu uns kommt. Letzten Samstag war dann wieder Wolfgang Striebinger aus Barcelona da. Er ist immer sehr ermutigend und seine Lebensgeschichte ist so reich, dass wir immer davon profitieren können.
Diesen Samstag kommt mit format_h eine super Band aus Mainz, um bei uns die Anbetung zu leiten. Reinhard wird aus Speyer kommen, um über Glauben und Hingabe zu reden.
Ach ja, wir haben auch noch einen neuen Hauskreis angefangen. Bei Jens und Naemi wurde es voll und so haben wir den geteilt. Wir haben jetzt in Schwetzingen einen neuen gestartet, der auf englisch ist und sich zunächst auf Paare konzentriert.
Letzten Sonntag haben wir uns dann spontan entschieden, mal wieder einen Einsatz in der Stadt zu machen. Wir haben 120 gelbe Rosen gekauft und sie bei etwas bewölktem Wetter um 10.30 Uhr mit 10 Leuten durch die Straßen von Handschuhsheim gelaufen und haben die Leuten eine Freude gemacht. Es war gar nicht viel, das wir gesagt haben. Die meisten Leute haben sich gefreut und es als gutes Zeichen gesehen. Eine ältere Frau meinte: Gestern habe ich mich noch unterhalten, dass es gar keine nette Menschen mehr gibt - und jetzt das; danke! Es macht Spass, die Gute Nachricht zu sein!
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