Wie einigen von euch vielleicht schon bekannt, ist ein Einsatz nach China geplant. Ein kleines Team bestehend aus Leuten der Vineyard Heidelberg und anderen Christen will in China, genauer in Guilin, einen Unterschied machen. Dort werden wir die Möglichkeit haben bei einem Dienst unter Waisenkindern mitarbeiten zu können. Diese email soll euch über den Einsatz informieren und zeigen, wie ihr auch daran beteiligt sein könnt.
Warum gehen wir nach China?
Dort, genauer in Guilin (ca. 1 Flugstunde westlich von Hongkong) befindet sich ein staatliches Waisenhaus mit mehreren hundert Waisenkindern. Einige davon leiden unter verschiedenen Behinderungen- Herzfehler, zerebrale Kinderlähmung, Klumpfüßen… sie sind die ?special needs- kids“. Ist man in China Waise, hat man es schon schwer sich irgendwie auf der Strasse durchzuschlagen, ist man aber krank oder behindert ist ein normales (Über)Leben fast unmöglich. Als Kranker oder Behinderter kann man dem kommunistischen Staat schlecht dienen, ist also in den Augen der Gesellschaft nicht viel wert.
Die medizinische Versorgung ist sehr dürftig und an die 40 behinderte Kinder werden in dem sehr einfach eingerichteten Haus von Arbeiterinnen ohne Fachausbildung versorgt. Über die materiellen Mängel hinaus fehlen den Kindern Bezugspersonen, die ihnen Liebe geben, die ihnen lebenswertes Leben vorleben - sie hungern regelrecht nach Aufmerksamkeit, Berührung und Zärtlichkeit.
Hier kommen ?unsere“ Leute ins Spiel: Familie Trower, eine 5-köpfige Missionarsfamilie aus Australien und Iris Lohan, eine deutsche Physiotherapeutin arbeiten mit den ?special needs kids“. Ihre Arbeit besteht darin den ?ungeliebten“ und verstoßenen Kinder auf praktische Art zu helfen: Operationen werden organisiert, Pflegefamilien gesucht, Iris arbeitet mit den Kindern im physiotherapeutischen Bereich, außerdem werden die Kids durch Spiele und Lernen geistig gefördert. Einfach nur Beziehung bauen und ihnen Gottes Liebe nahe bringen ist ein wichtiger Teil ihrer ganzen Bemühungen.
Das Team
Geplant ist mit einem Team von 5 Leuten nach China zu fahren: einer Physiotherapeutin, zwei angehenden Lehrern, einer Medizinstudentin und- dem ?5. Mann“ (s.u.). Das sind aus unserer Gemeinde: Tamara Gutmann, Katharina Müller, Tobias Stützel. Außerdem mitfahren wird Damaris Schmid, eine Physiotherapeutin aus der Nähe von Stuttgart. Derzeit sind wir auf der Suche
nach einem weiteren Mann der unser Team unterstützt. Wir werden bei verschiedenen Dingen helfen können, wie z.B. der physiotherapeutischen Behandlung der ?special needs kids“, außerdem freuen sich die Missionare dort auf Unterstützung im Lern- und Förderbereich. Wir wollen für die Kinder da sein, uns mit ihnen beschäftigen, sie einfach ?lieben“. Darüber hinaus sind wir offen und flexibel für alles andere was anfällt und wo wir zupacken können (putzen, bauen, beten…). Wir wollen uns einfach von Gott gebrauchen lassen, uns überraschen lassen, was er vorhat.
Ablauf
Nach einem kurzen Aufenthalt auf der YWAM-Base Hongkong und einer Einführung in die kulturelle, politische und geistige Atmosphäre Chinas, werden wir mit Hilfsgütern wie Rollstühlen u.ä. in Guilin ankommen. Dort ist ein etwa 30-tägiger Aufenthalt geplant.
Wie du uns helfen kannst:
Bete für uns. Während des Einsatzes und davor, jedes Gebet ist uns wichtig. Zur Zeit sind konkrete Gebetsanliegen:
- Dank für die Führung Gottes bis zu diesem Tag und weiterhin
- ein fünfter Mann, der unser Team verstärkt und der Richtige ist
- das Gott die Menschen und besonders die Kinder in Guilin mit seinem heiligen Geist anrührt und die Situation vorbereitet
- das unser Einsatz gelingt, indem Gottes Wille geschieht
Falls du den Einsatz finanziell unterstützen willst, hier ist die Kontoverbindung unseres China-Kontos:
T. Gutmann
Konto#: 495 80 457
BLZ 603 501 30
Kreissparkasse Böblingen
Danke für dein Interesse und das Durchlesen dieser längeren email. Bei Rückfragen melde dich bei Tamara, Katharina oder Tobias
Tamara11@web.de; TobyTob@gmx.de; Katharina_mueller@gmx.net
Donnerstag, Mai 25, 2006
neue Schritte - Gottesdienste und Blumen
Seit Mai haben wir wöchentlich Gottesdienste. Wir haben uns entschieden, auf Samstag Abend zu gehen - das ist leichter, um Freunde mitzubringen; gibt uns danach Zeit, um anzuhängen; und den Mitarbeitern einen freien Tag am Sonntag. Die ersten 2 Gottesdienste waren super. Wir haben thematisch angefagen, über Risiko und Scheitern zu sprechen, was uns sehr auf dem Herzen liegt. Wir können irgendwie im Glauben nur voran kommen, wenn wir bereit sind, Risiken und Fehler einzugehen. Das ist nicht so ganz deutsch, aber eine gute Herausforderung für uns.
Das erste Mal waren superviele Leute, man hatte Probleme einen Platz zu finden. Die Stimmung war gut und wir haben das Gefühl, an einer neuen Schwelle zu stehen. Es gibt auch ein neues Atmosphäre-Team, das sich darum kümmert, dass es nett ist, wenn man zu uns kommt. Letzten Samstag war dann wieder Wolfgang Striebinger aus Barcelona da. Er ist immer sehr ermutigend und seine Lebensgeschichte ist so reich, dass wir immer davon profitieren können.
Diesen Samstag kommt mit format_h eine super Band aus Mainz, um bei uns die Anbetung zu leiten. Reinhard wird aus Speyer kommen, um über Glauben und Hingabe zu reden.
Ach ja, wir haben auch noch einen neuen Hauskreis angefangen. Bei Jens und Naemi wurde es voll und so haben wir den geteilt. Wir haben jetzt in Schwetzingen einen neuen gestartet, der auf englisch ist und sich zunächst auf Paare konzentriert.
Letzten Sonntag haben wir uns dann spontan entschieden, mal wieder einen Einsatz in der Stadt zu machen. Wir haben 120 gelbe Rosen gekauft und sie bei etwas bewölktem Wetter um 10.30 Uhr mit 10 Leuten durch die Straßen von Handschuhsheim gelaufen und haben die Leuten eine Freude gemacht. Es war gar nicht viel, das wir gesagt haben. Die meisten Leute haben sich gefreut und es als gutes Zeichen gesehen. Eine ältere Frau meinte: Gestern habe ich mich noch unterhalten, dass es gar keine nette Menschen mehr gibt - und jetzt das; danke! Es macht Spass, die Gute Nachricht zu sein!
Das erste Mal waren superviele Leute, man hatte Probleme einen Platz zu finden. Die Stimmung war gut und wir haben das Gefühl, an einer neuen Schwelle zu stehen. Es gibt auch ein neues Atmosphäre-Team, das sich darum kümmert, dass es nett ist, wenn man zu uns kommt. Letzten Samstag war dann wieder Wolfgang Striebinger aus Barcelona da. Er ist immer sehr ermutigend und seine Lebensgeschichte ist so reich, dass wir immer davon profitieren können.
Diesen Samstag kommt mit format_h eine super Band aus Mainz, um bei uns die Anbetung zu leiten. Reinhard wird aus Speyer kommen, um über Glauben und Hingabe zu reden.
Ach ja, wir haben auch noch einen neuen Hauskreis angefangen. Bei Jens und Naemi wurde es voll und so haben wir den geteilt. Wir haben jetzt in Schwetzingen einen neuen gestartet, der auf englisch ist und sich zunächst auf Paare konzentriert.
Letzten Sonntag haben wir uns dann spontan entschieden, mal wieder einen Einsatz in der Stadt zu machen. Wir haben 120 gelbe Rosen gekauft und sie bei etwas bewölktem Wetter um 10.30 Uhr mit 10 Leuten durch die Straßen von Handschuhsheim gelaufen und haben die Leuten eine Freude gemacht. Es war gar nicht viel, das wir gesagt haben. Die meisten Leute haben sich gefreut und es als gutes Zeichen gesehen. Eine ältere Frau meinte: Gestern habe ich mich noch unterhalten, dass es gar keine nette Menschen mehr gibt - und jetzt das; danke! Es macht Spass, die Gute Nachricht zu sein!
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