Zum ersten Mal sonntags und richtig daneben: Vor einer Woche hatten wir unseren ersten Anbetungsabend an einem Sonntagmittag mit der Hoffnung, dass das ein großer Schritt für uns ist. Wir haben uns voll darauf gefreut und alles schien bestens zu laufen. Die Vorbereitung war gut, der Raum war gerichtet, das Gebet lief gut. Dann fing der Abend an, und kam nie richtig in Schwung. Viele haben es wahrgenommen und keiner weiß warum.
Die Anbetung schien schwerfällig und viele Leute saßen nur da in der Hoffnung, dass es nicht zu lange dauert. Die Predigt war OK, aber es war viel Ablenkung drin. Es waren ein paar neue Leute zum ersten Mal da, und die sind relativ gleich nach dem Ende wieder gegangen. Das war sicher nicht, wie wir uns erhofft haben, dass es wird. Wir wollen natürlich einen Gottesdienst, der lebhaft, echt und bewegend ist. Aber es gibt im Leben einer Gemeinde eben auch solche Momente. Gott weiß, warum es so war und wir sind wieder daran erinnert, dass wir ohne ihn nix tun können. Es ist für uns auch ein Test, ob wir bereit sind, weiter mit ihm und der Vision zu gehen, selbst wenn nicht alles so gut klappt. Jetzt werde ich aber das nächste Mal darüber predigen, wie wir Gott in solchen Enttäuschung, Peinlichkeiten und närrischen Momenten begegnen können.
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