Eine Geschichte lässt sich gut an den Liedern ablesen, die eine Gruppe bewegen. Bei uns sind in den letzten Monaten folgende Lieder zu "Hits" geworden:
Zu deinen Füßen (Humble King)
Ein wunderbares Lied aus den englischen Vineyards, das Jesus als Freund der Schwachen bezeichnet. Damit wir Jesus Barmherzigkeit und Nahrbarkeit ausgedrückt und wir sind herausgefordert, auch so zu leben.
If you say Go
Diese Lied drückt so viel von dem aus, was uns gerade beschäftigt: wir sind von Gott abhängig, gehen mit ihm voran. Seine Wege sind gut und wir müssen uns auf ihn verlassen. Wir folgen ihm, auch wenn andere sagen, es geht nicht.
Home again
Umkehr ist Heimkehr - das steckt in diesem Lied. Gerade für Deutschland hat dieses Lied viel Kraft, da viele Leute ein Gefühl von Heimatlosigkeit plagt und sie sich nicht angenommen und verwurzelt fühlen. Bei Gott ist unsere Heimat.
Vater, alles ist Dein
Unser eigenes Anbetungslied bewegt uns noch immer, weil es ein Gebet ist, dass Gott eingreift. Dass er selbst unser Argument ist und eingreift. Es ist verwurzelt in einem Glauben, dass Gott gut ist und die Macht hat, alles zu tun.
Sonntag, Februar 27, 2005
Freitag, Februar 25, 2005
Vineyard meets Willow Creek
Vom 17. bis 19. Februar durften Daniel und ich den Willow-Creek-Leitungskongress in Stuttgart im Gospel-Forum besuchen. Für zweieinhalb Tagen feierten wir Anbetung, lauschten wir über Videoleinwand zehn Beiträgen von fünf Referenten, ließen wir uns von Theaterstücken emotional berühren und tauschten wir uns in den Pausen über die vielen unterschiedlichen Eindrücke aus. Eine Übernachtungsmöglichkeit hatte sich kurzfristig bei Daniel und Julia in Bad Cannstatt ergeben, die uns bei sich aufnahmen ohne uns vorher gekannt zu haben (dafür noch einmal vielen Dank an dieser Stelle).
Besonders berührt wurde ich durch den Vortrag von Bill Hybels, den er über ?die Grundlage eines Leiters? hielt. Er begann mit Mose und führte uns an den Punkt, an dem Mose einen Ägypter erschlug, weil dieser einen Hebräer misshandelt hatte (2. Mose 2,12). Trotz dieser Tat wurde Mose von Gott zum Leiter über das Volk der Israeliten berufen. Der Herr sprach aus dem brennenden Dornbusch zu Mose: ?Ich habe das Elend meines Volks in Ägypten gesehen und ihr Geschrei über ihre Bedränger gehört; ich habe ihre Leiden erkannt.? (2. Mose 3,7). Diese Worte müssen direkt in das Herz von Mose getroffen haben, indem die dessen Leidenschaft für seine Brüder und Schwestern berührten. Auch dem Herrn ist das Leiden seines Volkes nicht verborgen geblieben und er möchte die Leidenschaft des Mose nutzen, um sein Volk aus Ägypten herauszuführen. Er gibt der entflammten und noch unkontrollierten Leidenschaft des Mose ein Vision.
Als 8-jähriger wurde Bill Hybels von einer tiefen Leidenschaft entflammt. Er war frustriert über die enttäuschenden Gottesdienst in der Gemeinde seines Vaters und schämte sich seine Freunde in diese Gottesdienste einzuladen. Doch der Herr benutzt diese Leidenschaft und gab ihm eine Vision für professionelle Gottesdienste, die auf vielfältige Art die Suchenden in Chicago ansprechen sollten. Diese Leidenschaft bestimmt noch heute die Vision von Willow Creek und ihre Botschaft, die sie nun schon seit zehn Jahren auch nach Deutschland tragen.
Bill Hybels ermutigte mich, auf meine Leidenschaften zu achten. Was frustriert mich? Wo möchte ich mich einbringen und eine Veränderung bewirken? Vielleicht ist dies die Leidenschaft, die der Herr in mich hineingelegt hat und für die er mir eine Vision schenken will, um mich als Leiter zur Verwirklichung seines Willens zu gebrauchen!
Der Herr sucht Menschen mit einem brennenden Herzen. Beobachte dich selbst genau, auch dein Herz ist an einer Stelle leicht entzündbar!
Volker Schmitt
Besonders berührt wurde ich durch den Vortrag von Bill Hybels, den er über ?die Grundlage eines Leiters? hielt. Er begann mit Mose und führte uns an den Punkt, an dem Mose einen Ägypter erschlug, weil dieser einen Hebräer misshandelt hatte (2. Mose 2,12). Trotz dieser Tat wurde Mose von Gott zum Leiter über das Volk der Israeliten berufen. Der Herr sprach aus dem brennenden Dornbusch zu Mose: ?Ich habe das Elend meines Volks in Ägypten gesehen und ihr Geschrei über ihre Bedränger gehört; ich habe ihre Leiden erkannt.? (2. Mose 3,7). Diese Worte müssen direkt in das Herz von Mose getroffen haben, indem die dessen Leidenschaft für seine Brüder und Schwestern berührten. Auch dem Herrn ist das Leiden seines Volkes nicht verborgen geblieben und er möchte die Leidenschaft des Mose nutzen, um sein Volk aus Ägypten herauszuführen. Er gibt der entflammten und noch unkontrollierten Leidenschaft des Mose ein Vision.
Als 8-jähriger wurde Bill Hybels von einer tiefen Leidenschaft entflammt. Er war frustriert über die enttäuschenden Gottesdienst in der Gemeinde seines Vaters und schämte sich seine Freunde in diese Gottesdienste einzuladen. Doch der Herr benutzt diese Leidenschaft und gab ihm eine Vision für professionelle Gottesdienste, die auf vielfältige Art die Suchenden in Chicago ansprechen sollten. Diese Leidenschaft bestimmt noch heute die Vision von Willow Creek und ihre Botschaft, die sie nun schon seit zehn Jahren auch nach Deutschland tragen.
Bill Hybels ermutigte mich, auf meine Leidenschaften zu achten. Was frustriert mich? Wo möchte ich mich einbringen und eine Veränderung bewirken? Vielleicht ist dies die Leidenschaft, die der Herr in mich hineingelegt hat und für die er mir eine Vision schenken will, um mich als Leiter zur Verwirklichung seines Willens zu gebrauchen!
Der Herr sucht Menschen mit einem brennenden Herzen. Beobachte dich selbst genau, auch dein Herz ist an einer Stelle leicht entzündbar!
Volker Schmitt
Montag, Februar 21, 2005
Gottesdienst ohne Stimmung
Zum ersten Mal sonntags und richtig daneben: Vor einer Woche hatten wir unseren ersten Anbetungsabend an einem Sonntagmittag mit der Hoffnung, dass das ein großer Schritt für uns ist. Wir haben uns voll darauf gefreut und alles schien bestens zu laufen. Die Vorbereitung war gut, der Raum war gerichtet, das Gebet lief gut. Dann fing der Abend an, und kam nie richtig in Schwung. Viele haben es wahrgenommen und keiner weiß warum.
Die Anbetung schien schwerfällig und viele Leute saßen nur da in der Hoffnung, dass es nicht zu lange dauert. Die Predigt war OK, aber es war viel Ablenkung drin. Es waren ein paar neue Leute zum ersten Mal da, und die sind relativ gleich nach dem Ende wieder gegangen. Das war sicher nicht, wie wir uns erhofft haben, dass es wird. Wir wollen natürlich einen Gottesdienst, der lebhaft, echt und bewegend ist. Aber es gibt im Leben einer Gemeinde eben auch solche Momente. Gott weiß, warum es so war und wir sind wieder daran erinnert, dass wir ohne ihn nix tun können. Es ist für uns auch ein Test, ob wir bereit sind, weiter mit ihm und der Vision zu gehen, selbst wenn nicht alles so gut klappt. Jetzt werde ich aber das nächste Mal darüber predigen, wie wir Gott in solchen Enttäuschung, Peinlichkeiten und närrischen Momenten begegnen können.
Die Anbetung schien schwerfällig und viele Leute saßen nur da in der Hoffnung, dass es nicht zu lange dauert. Die Predigt war OK, aber es war viel Ablenkung drin. Es waren ein paar neue Leute zum ersten Mal da, und die sind relativ gleich nach dem Ende wieder gegangen. Das war sicher nicht, wie wir uns erhofft haben, dass es wird. Wir wollen natürlich einen Gottesdienst, der lebhaft, echt und bewegend ist. Aber es gibt im Leben einer Gemeinde eben auch solche Momente. Gott weiß, warum es so war und wir sind wieder daran erinnert, dass wir ohne ihn nix tun können. Es ist für uns auch ein Test, ob wir bereit sind, weiter mit ihm und der Vision zu gehen, selbst wenn nicht alles so gut klappt. Jetzt werde ich aber das nächste Mal darüber predigen, wie wir Gott in solchen Enttäuschung, Peinlichkeiten und närrischen Momenten begegnen können.
Sonntag, Februar 13, 2005
Gegen die Wand gelaufen
Die letzten Einträge sprechen eine deutliche Sprache: es war schwer für uns einen Raum Freitag abends zu finden. Seit ein paar Monaten wussten wir oft nicht, wo wir unsere nächste Veranstaltung haben werden. Das war stressig, spannend und schön. Diese Woche waren wir wieder da, nur dass dieses Mal gar nichts möglich war. Am Montag haben wir uns dann als Projektkreis getroffen und die Sache durchgedacht.
Plötzlich kam die Idee, den Abend auf einen anderen Tag zu verlegen. Wir hatten schon vorher mal darüber nachgedacht, wollten uns aber nicht vor der Herausforderung drücken. Aber als es jetzt angesprochen wurde, war schnell klar, dass es richtig ist. In der Apostelgeschichte hatte Paulus auch so etwas, wo ihm der Geist den Weg gewährt hat. Es ging einfach nicht. Und dann ging er einen anderen Weg und kam an den richtigen Ort.
Wir werden also ab jetzt den Anbetungsabend Sonntag Nachmittags von 17-19 Uhr machen. Damit können auch die Kinder mit dabei sein und wir sind offener für Familien und Nicht-Jugendliche. Es fühlt sich auch wie ein neues Paar Schuhe an, das ein paar Nummern größer ist. Wir haben damit eine neue Phase erreicht, es fühlt sich reifer an, und wir können wieder wachsen. Diesen Sonntag sind wir dann wieder in der Jugendherberge.
Plötzlich kam die Idee, den Abend auf einen anderen Tag zu verlegen. Wir hatten schon vorher mal darüber nachgedacht, wollten uns aber nicht vor der Herausforderung drücken. Aber als es jetzt angesprochen wurde, war schnell klar, dass es richtig ist. In der Apostelgeschichte hatte Paulus auch so etwas, wo ihm der Geist den Weg gewährt hat. Es ging einfach nicht. Und dann ging er einen anderen Weg und kam an den richtigen Ort.
Wir werden also ab jetzt den Anbetungsabend Sonntag Nachmittags von 17-19 Uhr machen. Damit können auch die Kinder mit dabei sein und wir sind offener für Familien und Nicht-Jugendliche. Es fühlt sich auch wie ein neues Paar Schuhe an, das ein paar Nummern größer ist. Wir haben damit eine neue Phase erreicht, es fühlt sich reifer an, und wir können wieder wachsen. Diesen Sonntag sind wir dann wieder in der Jugendherberge.
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