Donnerstag, Oktober 14, 2004

Umziehen

Wie ich bereits öfter erwähnt habe, ist unser Traum, eine Präsenz in der Stadt Heidelberg zu haben. Bisher treffen wir uns in Hauskreisen und der Anbetungsabend findet etwas außerhalb im Emmertsgrund in Heidelberg statt. Das ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln schwer zu erreichen und passt eigentlich unserer Philosophie von Nähe zu den Leuten nicht so richtig. Aber was tun?

Vor einigen Wochen sind wir durch Zufall auf eine Möglichkeit gestoßen, einen Raum in der Weststadt von Heidelberg zu bekommen. Er ist billig, liegt super gut in einem noblen Stadtteil, der nahe zum Zentrum ist. Er ist nicht viel größer als Olivers Wohnzimmer, nicht unbedingt gut dekoriert, aber eben auch öffentlicher. Wir sind sehr am Überlegen, ob wir unseren nächsten Abend schon da haben wollen. Im Moment ist die Tendenz "auf jeden Fall", aber wir müssen mal sehen, ob es wirklich dran ist. Passt eigentlich in unsere Serie im Moment: Gottes Stimme hören.

Ein Schritt vorwärts

Letzten Freitag fand unser dritter Anbetungsabend statt und es war ein gewaltiger Schritt vorwärts. Es waren wohl über 20 Leute da, die mit uns angebetet haben. Wir hatten sehr gutes Feedback zur Predigt (Woher weiß ich, dass es nicht von mir kommt?). Vor allem aber war die Stimmung besser und Gegenwart Gottes etwas greifbarer. Wir sind alle der Meinung, dass das ein guter Schritt in die richtige Richtung war. Wir sind motiviert, dran zu bleiben und unsere Aufgaben weiter mit Freude zu tun.

Vor 2-3 Wochen hatte ich mich wie angekündigt mit Christian Kleinloh getroffen. Er ist der Pastor der Calvary Chapel in Heidelberg, die auch erst in den letzten 2-3 Jahren entstanden ist. Sie sind mittlerweile so um die 90 Leute und sind sehr darauf aus, neue Leute zu Jesus zu gewinnen. Christian ist nur 1 Jahr älter als ich und mit der ähnlichen Erfahrung und Lage, haben wir viel gemeinsam. Letzte Woche haben wir uns dann nochmals zum Beten getroffen und werde das wohl auch noch in der Zukunft tun. Es ist erfrischend, so unverkrampft Gemeinschaft zu haben und gegenseitigen Segen zu erleben. Das ist ein richtiger Lichtblick.