Nach dem ersten Jahr bin ich hauptsächlich mit Ehrfurcht erfüllt über das, was wir erlebt haben. Wir sind als Gruppe gut zusammengewachsen, echte Beziehungen haben sich geformt, wir haben die ersten Hürden ohne zu straucheln genommen – und wir haben gemeinsam so viel Gebetserhörung erlebt, dass es wirklich unseren und meinen persönlichen Glauben gestärkt hat. Ich denke, Gott bestätigt wirklich das, wofür er uns Verantwortung gegeben hat. Ich glaube zwar, dass die echten Herausforderungen noch vor uns liegen, z.B. die breit gestreute Weitergabe des Evangeliums an Menschen, die Gott bisher fern stehen, und der handfeste Dienst an den Armen und Kranken in Heidelberg – „the stuff“ eben. Aber vermutlich bereitet Gott uns die ganze Zeit schon darauf vor, immer mehr von ihm abhängig zu sein und in seiner Gnade zu wandeln, auch durch die Gottesdienste und Konferenzen in Speyer.
Ich war auch noch in keiner Kleingruppe, in der mit so viel Ehrfurcht, Ernsthaftigkeit, Hingabe und Erwartung gebetet wurde wie in diesem Team. Ich bin so dankbar, hier mit dabei zu sein und mit diesen Leuten dienen zu können. Es scheint mir gut, dass mich bei meinem Umzug aus Aachen vor einem Jahr Sein Wille nach Heidelberg geführt hat und nicht mein Wille nach Norddeutschland...
Wo stände ich heute geistlich, wenn ich ich hier nicht dabei gewesen wäre? Keine Ahnung natürlich, aber schöner hätte es wohl kaum kömmen können.
Oliver Fischer
Freitag, August 13, 2004
Donnerstag, August 12, 2004
Hauskreisteilung - Anbetungsabende
Nachdem wir ja jetzt zwei Hauskreise haben, drängt sich die Frage auf, wie wir die Gruppe zusammenhalten und zu einer Gemeinschaft werden. Antwort: Anbetungsabende. Wir sind gerade dabei zu überlegen, wie wir das am besten anstellen. Am Anfang wird es wohl so sein, dass wir uns in einem Wohnzimmer treffen, anbeten, predigen und anhängen. Wenn die Wohnzimmer Heidelbergs dann an ihre Belastungsgrenze stoßen, muss wohl ein offizieller Raum her. Vielleicht bei einer anderen Gemeinde, vielleicht in einem nicht-kirchlichen Rahmen.
Ein Gedanke ist, ob wir vielleicht gleich planen, regelmäßige Anbetungsabende in nicht-kirchlichen Rahmen zu veranstalten. Vielleicht in einer Kneipe, einem Hotel oder so. Wäre sicherlich nicht schlecht für uns, damit wir rauskommen, und für die draußen, damit sie reinkommen. Da müssen wir mal noch drüber schlafen und beten.
Bitte bete mit uns, dass wir gute Entscheidungen treffen und vor allem, dass uns ein gescheiter Name einfällt. Irgendwie ist Anbetungsabend etwas lang.
Ein Gedanke ist, ob wir vielleicht gleich planen, regelmäßige Anbetungsabende in nicht-kirchlichen Rahmen zu veranstalten. Vielleicht in einer Kneipe, einem Hotel oder so. Wäre sicherlich nicht schlecht für uns, damit wir rauskommen, und für die draußen, damit sie reinkommen. Da müssen wir mal noch drüber schlafen und beten.
Bitte bete mit uns, dass wir gute Entscheidungen treffen und vor allem, dass uns ein gescheiter Name einfällt. Irgendwie ist Anbetungsabend etwas lang.
Hauskreisteilung
Nun haben wir sie als hinter uns die lang geplante, erwartete, erbetete Hauskreisteilung. Wir haben es uns wirklich nicht leicht gemacht, denn wir wollten hier keinen Fehler machen und Leute enttäuschen. Es war aber jetzt ein natürlicher Moment, den wir genutzt haben mit Erfolg.
Jetzt haben wir zwei Hauskreise - einen dienstags und einen mittwochs die kleiner und kompakter sind. Bisher hatten wir jeweils zwei Treffen in den getrennten Kreisen, die allesamt gut waren. Jetzt können wir wieder mehr miteinander austauschen und wenn neue Leute kommen ist es nicht so verkrampft. Es waren eigentlich sofort neue Leute da, als wir uns geteilt haben hat wohl eine geistliche Dynamik, das Ganze.
Es war auch abzusehen, dass uns einige Leute verlassen werden. Wir hatten über die letzten Wochen und Monate einige Freunde, die uns besucht haben, vom Hauskreis profitierten und absehbar bald nicht mehr da sein würden. Einige sind umgezogen, andere die Arbeitsstelle gewechselt usw. Es war klar und ist trotzdem schade. Für uns ist es eine Erinnerung daran, dass wir Leute segnen und unterstützen sollen und nicht festhalten und verwalten. Heidelberg mit seinen vielen Studenten wird immer ein Ort sein, wo Leute etwas lernen, ihre Berufung finden und weiter ziehen.
Also: Hauskreis geteilt, einige Leute weg, neue Leute dazu, vorhanden Leute glücklich super!
Jetzt haben wir zwei Hauskreise - einen dienstags und einen mittwochs die kleiner und kompakter sind. Bisher hatten wir jeweils zwei Treffen in den getrennten Kreisen, die allesamt gut waren. Jetzt können wir wieder mehr miteinander austauschen und wenn neue Leute kommen ist es nicht so verkrampft. Es waren eigentlich sofort neue Leute da, als wir uns geteilt haben hat wohl eine geistliche Dynamik, das Ganze.
Es war auch abzusehen, dass uns einige Leute verlassen werden. Wir hatten über die letzten Wochen und Monate einige Freunde, die uns besucht haben, vom Hauskreis profitierten und absehbar bald nicht mehr da sein würden. Einige sind umgezogen, andere die Arbeitsstelle gewechselt usw. Es war klar und ist trotzdem schade. Für uns ist es eine Erinnerung daran, dass wir Leute segnen und unterstützen sollen und nicht festhalten und verwalten. Heidelberg mit seinen vielen Studenten wird immer ein Ort sein, wo Leute etwas lernen, ihre Berufung finden und weiter ziehen.
Also: Hauskreis geteilt, einige Leute weg, neue Leute dazu, vorhanden Leute glücklich super!
Brief an die Pastoren - Reaktionen
Vor 4 Wochen haben wir endlich die Briefe an die Pastoren in Heidelberg rausgeschickt und wir sind unterwältigt. Eine Gemeinde (Gemeinde Gottes in Leimen) hat sich gemeldet und uns wirklich alles Gute gewünscht. Das war eine sehr schöne und ermutigende Reaktion. Reinhard (Pastor von Speyer) meinte, das sei normal für solche Briefe. Dennoch wollen wir unseren Teil dazu beitragen, dass wir gut mit den anderen auskommen und zur Einheit was Produktives beitragen.
Wir werden in den nächsten Wochen noch mal eine Runde von Vorstellungsbriefen schreiben, und zwar dieses Mal an die Pfarrer der evangelischen und katholischen Kirchen. Die hatten wir bisher noch nicht angeschrieben.
Ich hatte diese Woche zum ersten Mal Kontakt mit Christian Kleinloh von der Calvary Chapel in Heidelberg. Wir haben ausgemacht, dass wir uns nächste Woche treffen werden, um uns kennenzulernen und eine gute Beziehung zu initiieren. Das wird spannend, da Vineyard ja aus der Calvary Chapel hervorgegangen ist und da Calvary auch erst vor ein bis zwei Jahren in Heidelberg gegründet wurde.
Wir werden in den nächsten Wochen noch mal eine Runde von Vorstellungsbriefen schreiben, und zwar dieses Mal an die Pfarrer der evangelischen und katholischen Kirchen. Die hatten wir bisher noch nicht angeschrieben.
Ich hatte diese Woche zum ersten Mal Kontakt mit Christian Kleinloh von der Calvary Chapel in Heidelberg. Wir haben ausgemacht, dass wir uns nächste Woche treffen werden, um uns kennenzulernen und eine gute Beziehung zu initiieren. Das wird spannend, da Vineyard ja aus der Calvary Chapel hervorgegangen ist und da Calvary auch erst vor ein bis zwei Jahren in Heidelberg gegründet wurde.
Abonnieren
Posts (Atom)