Die letzten Wochen waren geprägt von Herausforderungen. Nachdem unser Hauskreis relativ schnell einen Wachstumssprung gemacht hat, mussten wir uns überlegen, wie es weitergeht. Sollen wir ihn teilen? Wie sollen wir das machen? Wann? Einige Fragen, bei denen man auch einiges falsch machen kann. Wir haben also angefangen, darüber zu reden, wie die Entwicklung im neuen Jahr weitergehen soll, und was allen Leuten am besten passt.
Diese Fragephase hat für einige von uns auch noch mal dazu geführt, dass sie ihren persönlichen Weg überschlagen haben. Hat Gott sie wirklich zu dieser Gemeindearbeit gerufen? Sind am richtigen Platz? Haben sie die richtigen Motive? Das sind prekäre Situationen, in denen noch mal alles hinterfragt wird. Aber gleichzeitig sind sie wichtig, da aus ihr die Grundlagen wachsen, um den zukünftigen Problemen zu begegnen.
Ich merke in diesen vergangenen Wochen, wie der Druck von allen Seiten zunimmt. Es war anfangs ein Schock für mich, als ich mitbekommen habe, wie andere Christen schlecht reden, oder meine Motive in Frage stellen. „Wir arbeiten doch an der gleichen Sache“, dachte ich. Daher habe ich das so nicht erwartet. Für einige Tage hat mich das sehr verunsichert und runtergezogen. In meiner Zeit in den Psalmen merkte ich aber, wie das alltägliche Brot für David war. Wir sind wirklich in einem geistlichen Kampf, der selbst in der Gemeinde tobt. Daher habe ich neue Kraft gewonnen, und selbst wenn ich diese Art von Herausforderungen nicht gern habe, so werden sie mich wohl nicht von meinem Weg abbringen können. Es ist fast schon eine Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein.
In diesen Zeiten der Herausforderung steht ein Ereignis als Anker im Sturm: der Segen der Gemeinde. Vor 3 Wochen wurden wir in Speyer offiziell gesegnet. Die Gemeindeleitung hat uns nach vorne gerufen, unser Anliegen erklärt, ihr Wohlwollen zur Sache bekundet und für uns gebetet. Es war eine der intensivsten Zeiten, wie ich in den letzten 2 Jahren Gott erlebt habe. Viele Leute hatten Worte, Eindrücke und Ermutigungen für uns. Es scheint, dass Gott sein Angesicht auf uns leuchten lässt und uns gnädig ist.
Gebet:
- Weisheit bei der Planung für die Hauskreise im nächsten Jahr. Der Hauskreis ist DAS Event für uns, und wir wollen das besten für die Menschen machen.
- Klarheit, den Herausforderungen zu begegnen. Wenn die geistliche Klarheit stimmt, ist der Kampf schon halb gewonnen.
In diesem Sinne bedanke ich mich 1000x bei allen, die das lesen und uns in ihr Herz geschlossen haben. Auf ein wunderbares 2004...
Marlin
Mittwoch, Dezember 24, 2003
Freitag, November 21, 2003
Smells like team spirit
Es läuft gut. Wir haben unser Kernteam beisammen, unser Hauskreis explodiert und wir bekommen ein immer größeres Herz für die Leute aus Heidelberg. Ein Zeichen des Segens war die Vermehrung unseres Hauskreises. Die letzen Monate sind wir zu 6. rumgehangen, bis auf einmal Leute aus allen Himmelsrichtungen dazu kamen. Momentan kämpfen wir mit der Herausforderung, die entsteht, wenn die Gruppe doppelt so groß ist, und wir wollen das richtige Timing erwischen, um die Gruppe zu multiplizieren.
Außerdem haben ein paar von uns sich konstant morgends zum Beten getroffen, und wir haben ein Projektteam geformt, um herauszufinden, welche Richtung wir gehen wollen. Das erste Treffen ging um unseren Auftrag, zu dem wir die Leute rufen wollen: ABC Anbetung, Barmherzigkeit und Charakterwachstum. Wir sehen das als eine Zusammenfassung der Bibelaussagen, das ABC eben, welches Jesus so formulierte: „Liebe den Herrn, deinen Nächsten, wie dich selbst.“ Das ist eine klare Ausrichtung, die wir in allem haben wollen.
Wir haben das Anliegen uns immer besser kennen zu lernen, die Beziehungen zu vertiefen und Menschen dann dazu einzuladen. Bitte bete für uns, dass wir gute, reine und starke Beziehungen haben, und Klarheit darüber bekommen, was Gott mit uns vorhat.
Mutli-Gracias,
Marlin
Außerdem haben ein paar von uns sich konstant morgends zum Beten getroffen, und wir haben ein Projektteam geformt, um herauszufinden, welche Richtung wir gehen wollen. Das erste Treffen ging um unseren Auftrag, zu dem wir die Leute rufen wollen: ABC Anbetung, Barmherzigkeit und Charakterwachstum. Wir sehen das als eine Zusammenfassung der Bibelaussagen, das ABC eben, welches Jesus so formulierte: „Liebe den Herrn, deinen Nächsten, wie dich selbst.“ Das ist eine klare Ausrichtung, die wir in allem haben wollen.
Wir haben das Anliegen uns immer besser kennen zu lernen, die Beziehungen zu vertiefen und Menschen dann dazu einzuladen. Bitte bete für uns, dass wir gute, reine und starke Beziehungen haben, und Klarheit darüber bekommen, was Gott mit uns vorhat.
Mutli-Gracias,
Marlin
Sonntag, Oktober 26, 2003
Erste Schritte
Die letzten Wochen waren begeisternd: ich durfte sehen, wie ein paar Leute zur Aufgabe berufen werden, mit mir eine Gemeinde in Heidelberg zu starten. Wir haben jetzt Zeit miteinander verbracht, um uns besser kennen zu lernen und miteinander zu beten. Unser Hauskreis boomt und es kommen dauernd neue Leute, die das Heidelberg-Projekt interessant finden. Unser innerer Kern trifft sich jetzt einmal die Woche morgens zum Gebet, was uns viel Kraft und Zuversicht gibt. Um den nächsten Schritt zu machen werden wir uns diese Woche treffen, über unsere Ausrichtung und Ziele reden und beten.
Die Stimmung ist insgesamt super gut. Bisher scheinen die wichtigen Teile ins Bild zu passen, und selbst wenn nicht jede Begegnung perfekt ist, überwiegt die Freude und Zuversicht bei Weitem. Ich persönlich bin an eine Kraftquelle angeschlossen wie schon lange nicht mehr in meinem Leben. Gestern war regionales Leitertreffen der Vineyard in Speyer, und die anderen Gruppen haben uns sehr ermutigt. Sie haben über uns gebetet und Dinge prophezeit, die wir selbst schon in uns hatten. Wenn es so weitergeht wie bisher, sind wir wirklich unaufhaltsam: eine kleine Gruppe, mit großer Vision, und riesigem Gott.
Gebet:
- Gute Beziehung. Wir denken, dass Beziehungen weiter das zentrale Thema unter uns sein werden. Wir möchten gerne transparent miteinander sein, echt miteinander leben und dann Menschen in diese Beziehungen einladen.
- Team-Meeting. Wir haben unser erstes Projektmeeting diese Woche, wo wir besonders über unsere Vision reden. Das ist sehr entscheidend. Gott soll zu uns sprechen und uns seinen Auftrag geben.
Die Stimmung ist insgesamt super gut. Bisher scheinen die wichtigen Teile ins Bild zu passen, und selbst wenn nicht jede Begegnung perfekt ist, überwiegt die Freude und Zuversicht bei Weitem. Ich persönlich bin an eine Kraftquelle angeschlossen wie schon lange nicht mehr in meinem Leben. Gestern war regionales Leitertreffen der Vineyard in Speyer, und die anderen Gruppen haben uns sehr ermutigt. Sie haben über uns gebetet und Dinge prophezeit, die wir selbst schon in uns hatten. Wenn es so weitergeht wie bisher, sind wir wirklich unaufhaltsam: eine kleine Gruppe, mit großer Vision, und riesigem Gott.
Gebet:
- Gute Beziehung. Wir denken, dass Beziehungen weiter das zentrale Thema unter uns sein werden. Wir möchten gerne transparent miteinander sein, echt miteinander leben und dann Menschen in diese Beziehungen einladen.
- Team-Meeting. Wir haben unser erstes Projektmeeting diese Woche, wo wir besonders über unsere Vision reden. Das ist sehr entscheidend. Gott soll zu uns sprechen und uns seinen Auftrag geben.
Montag, September 29, 2003
Sie kommen
Die letzten zwei Wochen waren voller Treffen mit Leuten, die irgendwie zur Gemeindegründung Beziehung haben. Wir haben über die Möglichkeiten gesprochen, zusammen dieses Projekt aufzuziehen, und die Ergebnisse waren super. Obwohl es weiterhin so ist, dass die Leute aus unserer Muttergemeinde nicht mitziehen, haben wir jetzt eine kleine Gruppe von anderen Leuten, die das mit uns angehen wollen. Einer davon hat es auf dem Herzen, die Hip-Hopper in Heidelberg zu erreichen, was DIE Lebensphilosophie der Jugend ist. Andere wollen mitmachen und sich einbringen, wo sie können.
Das ist ein großer Schritt für uns: zu sehen, wie Gott die Leute zusammenbringt, die die Herausforderung annehmen. Jetzt ist der nächste Schritt, diese Energie in geeignete Form zu bringen. Wir wollen uns auf die Hauskreis konzentrieren und unsere Beziehung zu Gott vertiefen. Wir wollen starke Beziehungen zueinander aufbauen und dann schauen, was der Chef als nächstes vorhat.
Gebet:
- Dank. Gott ist super. Er fordert heraus, verspricht Sachen und macht das dann auch wirklich. Fantastisch!
- Starke Beziehungen. Wir wollen ein Körper werden. Ein neues Baby verändert die Familie und so bringt jede Person etwas Neues mit, das zusammenwachsen muss.
Marlin
Das ist ein großer Schritt für uns: zu sehen, wie Gott die Leute zusammenbringt, die die Herausforderung annehmen. Jetzt ist der nächste Schritt, diese Energie in geeignete Form zu bringen. Wir wollen uns auf die Hauskreis konzentrieren und unsere Beziehung zu Gott vertiefen. Wir wollen starke Beziehungen zueinander aufbauen und dann schauen, was der Chef als nächstes vorhat.
Gebet:
- Dank. Gott ist super. Er fordert heraus, verspricht Sachen und macht das dann auch wirklich. Fantastisch!
- Starke Beziehungen. Wir wollen ein Körper werden. Ein neues Baby verändert die Familie und so bringt jede Person etwas Neues mit, das zusammenwachsen muss.
Marlin
Dienstag, September 16, 2003
Partner im Evangelium
Der Herbst kommt und wir sind heiß darauf, mit der Gemeindegründung voran zu kommen. In den vergangenen Wochen haben wir uns mit Leuten aus der Muttergemeinde, der Vineyard Speyer, getroffen, um zu sehen, ob sie mit uns die Gemeinde in Heidelberg gründen wollen. Bisher waren die Reaktionen eher zurückhaltend und jetzt sind wir wieder in der totalen Abhängigkeit von Gott. Wir beten weiter, dass Gott Menschen sendet, die mit unserem Anliegen connecten.
Diese letzte Woche gab es ein paar erfreuliche Begegnungen. Ich traf Leute, die ich überhaupt nicht auf meiner Liste von potentiellen Mitarbeitern hatte. Einige sind von weiter her in die Gegend gezogen, andere kenne ich von früher. Das ist sehr spannende, da wir uns schon wunder, ob Gott das wirklich will, wenn wir losziehen und keiner kommt mit. Es gab also gute Gespräche und wir sehen, ob es eine Möglichkeit gibt, dass wir mit ihnen zusammen Gemeinde machen können. Wir treffen uns zunächst in Hauskreisen und sehen, wo es von dorthin geht.
Gebet (was du für uns beten kannst...):
- dass wir “Partner im Evangelium” treffen, wo wir wissen, dass ein Gespräch oder eine Begegnung tiefere Bedeutung hat.
- offen Türen, um die Menschen in Heidelberg zu erreichen. In der Zukunft wollen wir raus und den Menschen dienen. Wir wollen die korrekte Haltung, die korrekte Einstellung und die korrekten Worte.
Marlin
Diese letzte Woche gab es ein paar erfreuliche Begegnungen. Ich traf Leute, die ich überhaupt nicht auf meiner Liste von potentiellen Mitarbeitern hatte. Einige sind von weiter her in die Gegend gezogen, andere kenne ich von früher. Das ist sehr spannende, da wir uns schon wunder, ob Gott das wirklich will, wenn wir losziehen und keiner kommt mit. Es gab also gute Gespräche und wir sehen, ob es eine Möglichkeit gibt, dass wir mit ihnen zusammen Gemeinde machen können. Wir treffen uns zunächst in Hauskreisen und sehen, wo es von dorthin geht.
Gebet (was du für uns beten kannst...):
- dass wir “Partner im Evangelium” treffen, wo wir wissen, dass ein Gespräch oder eine Begegnung tiefere Bedeutung hat.
- offen Türen, um die Menschen in Heidelberg zu erreichen. In der Zukunft wollen wir raus und den Menschen dienen. Wir wollen die korrekte Haltung, die korrekte Einstellung und die korrekten Worte.
Marlin
Montag, September 08, 2003
Der Anfang
Wir erstellen hier ein Logbuch unseres Weges zur Gemeindegründung in Heidelberg. Carla und ich haben einen klaren Ruf zu diesem Projekt seit dem 13. Mai 2003. Bis dahin hatten wir ein wachsendes Verlangen, irgendwann mit Gemeindengründung in dieser wunderbaren Stadt anfangen zu können. Aber an diesem Abend sprach Gott zu uns durch Epheser 5, dass diese Zeiten schlecht sind und wir das meiste daraus machen sollen. Deshalb sollten wir seinen Willen verstehen und nicht unverständig sein. Obwohl das nicht jeden beeindrucken mag, hat es in unser Herz gesprochen und wir haben den Ruf angenommen. Seither haben wir einen Frieden und Zuversicht zu dieser Arbeit.
Über die Sommermonate war es schwierig, mit den Leuten aus unserer Gemeinde zu reden, da viele weg waren, oder es einfach nicht ging. Jetzt treffen wir uns mit Leuten, von denen wir denken, dass sie Interesse oder einen Ruf zu dieser Aufgabe haben könnten. Bisher waren die Reaktionen eher zurückhaltend und so sind wir zu dem Schluss gekommen, dass Gott wohl etwas Überraschendes vorhaben muss. Da sind wir jetzt: bereit und willig, aber wartend. Wir brauchen andere Personen, die mit uns auf den Weg gehen und wir warten, wer das sein wird.
Bitte bete mit uns, dass wir Partner im Evangelium treffen werden.
Marlin
Über die Sommermonate war es schwierig, mit den Leuten aus unserer Gemeinde zu reden, da viele weg waren, oder es einfach nicht ging. Jetzt treffen wir uns mit Leuten, von denen wir denken, dass sie Interesse oder einen Ruf zu dieser Aufgabe haben könnten. Bisher waren die Reaktionen eher zurückhaltend und so sind wir zu dem Schluss gekommen, dass Gott wohl etwas Überraschendes vorhaben muss. Da sind wir jetzt: bereit und willig, aber wartend. Wir brauchen andere Personen, die mit uns auf den Weg gehen und wir warten, wer das sein wird.
Bitte bete mit uns, dass wir Partner im Evangelium treffen werden.
Marlin
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